Nachdem ich Jessi abgeholt hatte, sind wir nach Bangkok direkt weiter nach Kambodscha – 6 Wochen ist nicht viel Zeit – also los! Die Busfahrten sind hier eher semi-angenehm. Dennoch ging es bis Siam Reap einigermaßen! Hier machten wir erst einmal Stop und trafen meinen Freund Frank aus San Francisco, der seit 30 Jahren um die Welt reist! Er hatte Angkor schon gesehen, so fuhren wir am nächsten Tag in trauter Zweisamkeit in die Tempel.
Einen ganzen Tag ein Tuk Tuk – 25 Dollar… im Nachhinein haben wir erfahren – Andere machen es für die Hälfte… -.-Der erste Eingang zum Tempel.Die Mauern haben sich mittlerweile ganz schön verschoben…Viele Nationen übernehmen Partnerschaften um die einzelnen Tempel mit ihren Forschern oder Geldern wieder aufzubauen.Märchenhaft …… egal aus welcher Perspektive …… es lässt einen nie die Frage los:Wie sah es hier zur Blütezeit dieser Kultur aus!?Immerhin leisten die internationalen Aufbauteams ganze Arbeit!Die Sonne liefert durch’s Blattwerkl tolle Lichtverhältnisse!Wie kommt dieser riesige Baum, mitten auf den Tempel?!Die Bäume machen die Szenerie aus…Die alten Gänge sind für uns bzw. für mich sehr niedrig ^^Die Tempel müssen lange nicht frei geschnitten worden sein…Luft nach Oben.
Auf dem alten Tor kann man einen Buddah-Kopf erkennen…… und dann ging es zum Bayoke Tempel..Wat Bayoke, der Tempel des Lächelns =)Auf fast jedem „Doi“ lässt sich ein Gesicht erkennen!Hier hat die Patenschaft Japanund ein Gesicht =)
In den Haupttürmen oder da wo man Prunk vermutet, stehen meist schlichte Buddah-Statuen.
Wie die Ägypter, malten die Khmer ihre Gebetsstätten nicht an, sondern meisselten lieber in Stein!
Groß der Onkel!
Dann gehts auf die Elefanten-Terassen zum nächsten Tempel.
Die Trümmerfelder um den Tempel vermitteln einem den Eindruck auf was für einem riesigen Puzzle wir hier eigentlich herumwandern!… aber die Eckteile und Ränder sind schonmal gefunden …… auf den Wegen oben …… entdecken wir …… schließlich auch …… die Puzzle-Anleitung ^_^Richtige Zeit – richtiger OrtVon Oben bekommt man eine grobe Vorstellung. Das Areal ist riesig und das hier ist nur EIN Tempel.Teil 1/1 bis Teil 1/6… ganz schön großes 3D-Puzzle mit vielen Teilen!… diese Bäume lassen mich nicht los…
… ein weiterer Tempel nur im vorbeilaufen …Mit solchen Wasserbecken, von denen es einige und auch sehr große gibt, war man in der Lage zu bewässern!
Diese kunstvollen Arbeiten sind sagenhaft und erinnern irgendwie …… ans Dschungelbuch …… und die Affen …… natürlich auch!
Schließlich kommen wir dann zu unserem letzten Tempel, dem eigentlichen Angkor Wat! Fälschlicher Weise bezeichnet man den ganzen Tempel-Komplex als Angkor Wat, jedoch hat jeder Tempel hier einen eigenen Namen, mit eigener Entstehungsgeschichte. Interessanter Weise finden sich hier buddisthische, wie auch hinduistische Tempel mit Vishnu – man vermutet, zur Blütezeit lebten zirka 10.000 Menschen in der Tempelanlage.
… und dann kam der eigentliche Tempel, den man unter Angkor Wat versteht. Wie ich bereits erwähnt habe, übernehmen Länder die Patenschaften um Tempel wieder aufzubauen und zu restaurieren… Wen wundert es da, dass ausgerechnet Deutschland die Patenschaft über den größten Tempel hat. Warum sind wir immer überall Bester und haben doch noch so viele Probleme?!
Ziemlich beeindruckend die Ausmaße!
Was für eine Arbeit!!!
Wurde das wieder aufgearbeitet? Hatte da jemand keine Lust mehr?Ein typisches Bild: Eine Buddah-Statue ohne Kopf! Diese Köpfe wurden von den roten Khmern unter Paul Pot abgeschlagen, auf den ich im Kambotscha-Artikel nochmal zu sprechen komme!Die Treppen sind ganz schön hoch und ziemlich schmal, also ich kriege nur den Fußballen drauf. Dafür ist die Stufe aber bis zu 50cm hoch. Für kleine Menschen muss der Aufstieg eine ganz schöne Qual gewesen sein!
Der Rundgang durch Angkor Wat endet bei diesen Becken, wozu ich noch keine richtige Erklärung gefunden habe, ich nehme an es wurden Waschrituale durchgeführt.
Die Kunst ….. und die Außmaße sind enorm …Manchmal vielleicht auch ein bisschen skurril !
Wer sich jetzt denkt: Ich brauche ja jetzt nicht mehr nach Angkor Wat: FALSCH GEDACHT!
Alle Bilder hier sind an einem Tag entstanden. Wir haben aus Zeitnot nur die kleine Tour (1 Tag) gebucht – Es werden Tickets mit bis zu 5 Tagen angeboten und ich bin mir sicher, da wird es auch nicht langweilig!
Für mich steht jedenfall fest: Dieser eine Tag hat mir auf jeden Fall das für mich beeindruckenste Bauwerk welches von Menschenhand geschaffen wurde, gezeigt ! Jedoch waren es nicht nur Menschen…. Elefanten MÜSSEN eine Schlüsselrolle gespielt haben denn die nächsten Berge, mit Steinvorkommen, sind 65 km entfernt … Für mich steht fest: Wenn ich einmal Kinder habe, werde ich Ihnen diesen Ort zeigen wollen!
UND MANCHE GESCHÖPFE FREUT DER TOURISMUS BESONDERS =)
FASZINIERENDE ERFAHRUNG!
Veröffentlicht von
Simon
Hallo Welt! Ich bin Simon und wurde im Bergischen Land geboren. Nach meiner mittleren Reife habe ich eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (Dreher/Fräser) absolviert. Nach zwei Jahren arbeiten war mir aber klar, dass ich diese Arbeit nicht 45 Jahre machen werde. So machte ich mein Fachabi nach, begann mein Studium in Sankt Augustin (Technikjournalismus/PR) und zog nach Bonn. Nun stehe ich kurz vor meiner Abschlussarbeit und werde diese für die Stiftung in Thailand schreiben....
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